Netzwerk
Diese Organisationen erscheinen uns wichtig für die Ausübung unseres Berufes und wir versuchen ihre Funktion erklären. Die Liste ist von uns erarbeitet und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Funktionen und Zusammenhänge wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, allfällige inhaltliche Fehler bitten wir zu entschuldigen. Gerne sind wir bereit in unserem Internetforum Fragen zu beantworten.
Politische Organisationen
Bund
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist Teil des Eidgenössischen Departements des Inneren. Es vertritt als nationale Behörde die Schweiz in Gesundheitsbelangen in internationalen Organisationen und gegenüber anderen Staaten. Im Landesinnern ist es - zusammen mit den Kantonen - verantwortlich für die öffentliche Gesundheit und für die Entwicklung der nationalen Gesundheitspolitik.
Kantone
Die GDK ist die Organisation der kantonalen Gesundheitsdirektoren. Sie fördert die Zusammenarbeit unter den Kantonen in allen Gebieten des Gesundheitswesens, für welche die Kantone zuständig sind. Den Gesundheitsdirektoren ist der Kantonsarzt unterstellt. Er erteilt z.B. Arbeitsbewilligungen, wozu er Rücksprache mit den kantonalen Ärztegesellschaften nimmt.
Mit dem Ziel die Gesundheitspolitiken des Bundes und der Kantone besser aufeinander abzustimmen, wurde von BAG und GDK das “Projekt Nationale Gesundheitspolitik Schweiz” gegründet, welches jährlich Interessierte zum Austausch an der “Arbeitstagung nationale Gesundheitspolitik” einlädt.
Ärzteorganisationen
«Hausärzte Schweiz»: Ein Beruf. Eine Stimme. Ein Ziel!
Seit dem 17. September 2009 hat die Schweiz einen einzigen grossen Verband der Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte. Die drei Fachgesellschaften der Grundversorger (Allgemeinmediziner SGAM, Internisten SGIM und Pädiater SGP) haben den «Berufsverband der Haus- und Kinderärzte» («Hausärzte Schweiz») gegründet, um ihre berufspolitischen Ziele gemeinsam anzugehen.
Die SPPM fördert die psychosomatischen und psychosozialen Inhalte im Gesundheitswesen in der Schweiz. Sie fördert die Entwicklung und Vernetzung der verschienenen Gruppierungen (Fach-Regional und Arbeitsgrupen) in diesem Bereich.
Der VSAO vertritt die Interessen der angestellten Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz und steht auch Medizinstudierenden offen. Seine eigenständige, unabhängige und neutrale Politik orientiert sich an einem optimal funktionierenden und qualitativ hochstehenden Gesundheitswesen in der Schweiz. Er formuliert die Rechte der Mitglieder, sorgt dafür, dass sie eingehalten werden und setzt sich für die konsequnte Gleichbehandlung beider Geschlechter ein.
Das KHM ist eine Stiftung, deren Ziel es ist, die Qualität der medizinischen Grundversorgung in der Praxis, Lehre und Forschung zu unterstützen, zu koordinieren und zu fördern. Der Stiftungsrat setzt sich aus Mitgliedern der drei Fachgesellschaften SGIM, SGAM und SGP sowie aus der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und den 5 medizinischen Fakultäten zusammen.
Es bietet gemeinsam mit FMH und VSAO ein Weiterbildungsmodul Praxisführung an.
Die FMH ist kantonal durch die Ärztegesellschaften (KAG) vertreten, welche wiederum eine Konferenz bilden (KKA). Eine kantonale Ärztegesellschaft ist der Berufsverband der im jeweiligen Kanton tätigen oder wohnhaften Ärztinnen und Ärzte, dessen Aufgabe es ist, die Stellung ihrer Mitglieder in ihrem beruflichen Umfeld zu stärken und sie in der Ausübung ihres Berufes zu fördern und zu unterstützen. Für eine Niederlassungsbewilligung ist die Mitgliedschaft in der kantonalen Ärztegesellschaft eine Voraussetzung.
Die Fachgesellschaften SGAM, SGIM und SGP
Die Fachgesellschaften vertreten die Interessen ihrer Mitglieder, der Fachärzte in ihrem Fachgebiet, in der Schweiz. Sie senden Delegierte in die FMH und richten im Auftrag der FMH die eidgenössischen Facharztprüfungen aus.
Die FMH ist die Dachorganisation der Schweizer Ärzteschaft.
Im Auftrag des Bundes erteilt die FMH nach vollendetem Medizinstudium die Approbation, delegiert die Facharztprüfungen an die Fachgesellschaften und erteilt den Facharzttitel.
Als Student/-in kann man ab der 2. vorklinischen Prüfung ausserordentliches Mitglied werden und erhält so wöchentlich kostenlos das Swiss Medical Forum und die Schweizerische Ärztezeitung.
Weitere Interessensverbände in der Schweiz
Die MWS fördern Arztinnen bei ihrer Berufsausübung, indem sie frauenspezifische Standpunkte thematisiert, die damit verbundenen Probleme herausarbeitet und nach Lösungswegen sucht. Angebotene Dienstleistungen: Stellenbörse, Mentoring, Merkblätter.
Internationale Organisationen
Das VdGM ist eine europäische Arbeitsgruppe der WONCA für junge und zukünftige Hausärztinnen und -ärzte, vom Studium bis 5 Jahre nach Praxiseröffnung. Die JHaS sind Teil des VdGM.
Welt-Organisation der Hausärzte, wobei WONCA Europe die europäische Sektion ist.
Hausarztmedizin an den Universitäten
Institut für Hausarztmedizin Basel IHAMB
Institut für Hausarztmedizin Bern BIHAM
Institut für Hausarztmedizin Zürich IHAMZ
Unité d’enseignement de Médicine Générale Geneve
Unité de Médicine Générale UMG Lausanne
Studentenorganisationen
Die SwiMSA ist die dem VSM-AEMS nachfolgende schweizerische Vereinigung der MedizinstudentInnen der Universtitäten Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Mitglieder sind sowohl die Fachvereine/Fachschaften dieser Universitäten, sowie Vereinigungen mit speziellem Fokus wie gruhu, SwiMSA Exchanges und Achtung Liebe.
SwiMSA fürdert den Austausch und Kontakt zwischen den Universtitätsstandorten und vertritt die Interessen aller Medizinstudenten der Schweiz nach aussen. SwiMSA ist in den wichtigsten Gremien des schweizerischen Gesundheitswesens vertreten wie FMH, VSAO, SMIFK (Schwerische Medizinische Interfakultätskomission) und Leitender Ausschuss.
Association des Etudiants en Médicine de Genève - AEMG
L’Assosiaction des Etudiants en Médicine de Lausanne - AEML
Die Fachschaft Medizin der Universität Basel - FAME
Die Fachschaft Medizin der Universität Bern - FSMB
Die Fachschaft Medizin der Universität Fribourg - FaMed
Der Fachverein Medizin der Universität Zürich - FVMed Zürich


